Maradona- das Ebenbild des Fußballs

Er gewann 1986 die Weltmeisterschaft, wurde viermal Weltfußballer des Jahres und „durch die Hand Gottes“ berühmt. Die Rede ist von dem Argentinier Diego Maradona, der vor ein paar Tagen gestorben ist. Es war eine Katastrophe, die Leute auf der ganzen Welt gingen auf die Straßen, um für ihr Fußballidol zu trauern, selbst die argentinische Regierung beschloss eine Staatstrauer von drei Tagen. Wer kein Fußballfan ist, fragt sich jetzt wahrscheinlich, warum man nur für einen Fußballspieler so einen großen Aufwand betreibt.

Nun ja, er war eben der Beste. Das sagen zumindestens viele.

Schon als er klein war, spielte er auf der Straße mit seinen Freunden. Er kam aus einem armen Viertel. Das Leben war hart. Er schenkte aber  dem Fußball all seine Begeisterung.

Sein erster Profiverein hieß Argentinos Juniors. In dieser Zeit gewann er außerdem auch dreimal den Preis für den Fußballer des Jahres. Nach ein paar Jahren wechselte er zur Nummer 1 in Argentinien, den „Bocca Juniors“. Doch schon nach einem Jahr ging er nach Spanien, um dort im rotblauen Trikot für den FC Barcelona zu spielen. In dieser Zeit gewann er nur einen Titel. Doch nach zwei Jahren feierte er sein erstes Debut in Italien beim SSC Neapel. Dort begann seine Ärä. Er  wurde zweimal Torschützenkönig in der Italienischen Liga, gewann zweimal den Ligapokal, einmal den Superpokal und den Italininischen Pokal. Zudem verhalf er Argentinien 1986 zur Weltmeisterschaft,  bei welcher er im Viertelfinale den Engländern mit „der Hand Gottes“ (einem Tor mit der Hand),wie er sie nannte, und einem Sologang, zwei Tore bescherte. Bei der nächsten WM kamen sie aber nur bis ins Finale und verloren 1:0 gegen Deutschland. Einige Jahre später beendete er schließlich seine Fußballkariere und wurde für ein paar Jahre Nationaltrainer von Argentinien.

Das war das Wichtigste, was ihr zu Maradona wissen solltet. Und wisst ihr, was das Besondere an seiner Geschichte war? Maradona war ein Straßenkind, er schaffte es aber, einer der erfolgreichsten Fußballer der Welt zu werden. Das Leben hält eben doch jede Menge Überraschungen bereit …

 

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.