Eisberg voraus – Die Geschichte der Eisberge

Wie mächtige Skulpturen treiben Eisberge durch die Polarmeere. Manchmal schillernd blau, manchmal strahlend weiß.  Manche sind kaum größer als ein Kleinwagen, andere riesig wie ein ganzes Land.

Kalte Pracht: Eisberge gibt es in allen Größen und Formen, etwa als flache Tafeleisberge. Die Kolosse treiben oft Jahrzehntelang durch die Ozeane, bevor sie restlos schmelzen. Sie legen dabei bis zu 15 Kilometer am Tag zurück.

Wind, Wetter und Wasser formen den Brocken, indem z.B. Teile schmelzen. Dabei gelangt das kalte Süßwasser aus dem Eisberg in  das wärmere und dichtere Salzwasser des Ozeans. Experten vermuten, dass sich Algen und Fische aufgrund des kalten, mineral – und sauerstoffreichen Wassers häufig in der Nähe von Eisbergen ansammeln. In der Arktis schwimmt manchmal auch ein Eisbär heran.

Treibgut: Manche der Kolosse können Millionen Tonnen wiegen, einige sind sogar tausende Quadratkilometer groß; dagegen ist dieser fast ein Zwerg. Doch ganz egal, wie groß und schwer die Brocken sind, sie sinken nicht, weil Eis eine geringere Dichte hat, also leichter ist als flüssiges Wasser.

Geburtsstunde: Eisberge entstehen, wenn Stücke von einem Gletscher abbrechen und ins Meer treiben. „Kalben“ nenen Experten dieses Phänomen. Die antarktischen Eisberge sind meistens größer als ihre kalten Kollegen aus der Arktis.

Bergtour im Wasser: Manche Taucher wagen sich unter das Eis, um die treibenden Giganten zu beobachten. Das kann bisweilen gefährlich werden, etwa wenn Brocken vom Berg brechen.

Diese Kaiserpinguine nutzen das Eis auch als Sprungturm. Darunter leben besonders viele Fische, die Meeresvögel gerne nachjagen, um sich die Bäuche vollzuschlagen.

 

 

Quelle: GEOlino

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