Ins Halbfinale geflowerpowert

In der Vorrunde verkauften sie flowpow-bars, setzten auf Nachhaltigkeit, Freundlichkeit und vor allem auf ihren Teamgeist. Vernea und Cosima (17), spielten sechs Wochen lang bei „play the market“ mit, ein Unternehmensgründungs-spiel für Schüler*innen. Die Vorraussetzungen sind dabei für alle gleich. Dieses Jahr wurden in der Vorrunde Müsliriegel verkauft, dabei mussten Finanzen, Personal, Marketing und vieles mehr organisiert und koordiniert werden, jede Woche stand dabei für ein Jahr. Cosima und Verena erzählen, dass das für sie zuerst eine Herausforderung war, nachdem strukturiertes Organisieren nicht ihre Stärke sei, nach ein paar Wochen wurden Dinge wie Buchhaltung aber einfach zur Routine.

So gelang es beiden zu den besten 40 von 700 Spielenden zu gehören, und so jetzt ein Wochenende lang sieben Spielrunden auszutragen. Für dieses Halbfinale wird es ein Plakat geben, außerdem Marketing über instagram und dann auch ein neues Produkt, e-book reader.

Bleibt nur noch die Frage was die 68-er davon gehalten hätten, dass ihre Sprüche als Marketing verwendet werden.

3 Kommentare


  1. Welcher Spruch? Und wer sind die 68-er?

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    1. Die Hippies (in Deutschland waren vor allem die sogenannten etwas politischeren 68-er aktiv, besonders bekannt ist Rudi Dutschke) haben Mottos wie „Flower Power“ verwendet, um gegen den Vietnamkrieg und unter anderem auch die wirtschaftlichen Umstände zu protestieren. Diesen Slogan zu verwenden, um ein Teil des kapitalistischen Wirtschaftssystems zu spielen, scheint ein wenig paradox.

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