Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens?

Dann lies nicht Janne Tellers „Nichts was im Leben wichtig ist“.
Dieses Buch handelt von dem Schüler Pierre Anthon, der zu dem Schluss kommt, Nichts im Leben hätte eine Bedeutung. Deswegen lohne es sich nicht, irgendwas zu tun. Also verlässt er die Schule und setzt sich Tag für Tag auf einen Pflaumenbaum, von dem aus er seine ehemaligen Mitschüler mit Weisheiten über die Bedeutungslosigkeit von Allem und mit Pflaumen als Wurfgeschossen drangsaliert. Die Klassenkameraden beschließen, dass das so nicht weitergehen kann und sie Pierre von der Bedeutung überzeugen müssen. Darum erbauen sie den Berg der Bedeutung. Dieser besteht aus Dingen, die den Schülern wichtig sind. Es beginnt mit geliebten Comic-Heften, schönen Sandalen und dem neuen Rennrad. Doch bald werden die Forderungen, die sich die Schüler gegenseitig stellen, drastischer, bis schließlich ein begabter Gitarrenspieler seinen Zeigefinger opfern soll und das Projekt eskaliert.

imageDas außergewöhnliche Buch ist von Anfang bis Ende fesselnd geschrieben. Es regt zu nicht enden wollenden Gedankengängen über die Bedeutung, das Leben und die Psychologie der Menschen an. In Anbetracht dessen, dass es um Schüler wie dich und mich geht, ist die Handlung sehr grausam. Deshalb würde ich das Buch erst für Jugendliche ab 14 Jahren empfehlen.

Bemerkenswert ist, dass das Buch, nachdem es 2000 in Dänemark erschienen ist, zunächst an den dortigen Schulen verboten war! Nur ein Jahr später wurde es dann mit dem Kinderbuchpreis des dänischen Kultusministerium ausgezeichnet!

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