Respect the poet

„Unnnd jetzt der Wertungsapplaus für den ersten Raum 259 Poetry Slam“, sagt Fee um ein Uhr an. Danach verkündet Carmen Wegge die Siegerin an diesem Donnerstag: Adina

Am Mittwoch, Donnerstag und Freitag gaben Carmen Wegge und Fee im Rahmen der Bücherwoche Poetry Slam Workshops für interessierte Neunt-und Zehntklässler.
Zuerst erklären die beiden: „Poetry Slam ist ein Dichter-Wettstreit.“.

Im Laufe des Tages schreibt jeder von uns drei Texte, trägt sie der Gruppe vor und wir geben uns gegenseitig Feedback. Außerdem gibt es verschiedene Übungen zum Poetry Slammen. Bei der ersten stehen wir alle im Kreis und denken uns etwas über unseren Nachbar aus, um ihn vorzustellen. „Till dreht sich gerne im Kreis, den ganzen Tag lang“, erklärt Alex.
„Nuria liebt Bäume und Blumen und weil ein Junge sie so richtig ärgert, will sie demnächst ganz groß aus Blumen „Arschloch“ in seinen Garten pflanzen.“, erfindet Carmen.

„Liebe ist wie shoppen, anstrengend und am Ende unbefriedigend“
„Liebe ist Urlaub, nur hat man nicht frei.“ – Interessant, was so raus kommt, wenn einige aus unserer Klasse „Liebe ist wie…“-Sätze formen… Das war eine der anderen Übungen, denn Vergleiche sind bei Slammen sehr wichtig.

Am witzigsten war aber wohl die Übung, bei der wir jeder einen vorher zusammengestückelten, sinnlosen Satz in einer bestimmten Stimmung vortragen mussten.
„Wenn ich masturbiere, dann schaue ich Teletubbies.“, mit todtrauriger Stimme.

Am Ende des Tages trafen die beiden Gruppen sich wieder, um mit den selbstgeschriebenen Texten einen kleinen eigenen Poetry Slam auszuführen. Aus unserer Gruppe gab es da Texte über etwas, was wir lieben oder hassen (zum Beispiel Hassen von Gurken, Schriftarten und Fragen). Oder es gab Texte über Superheldenkräfte (ich bin Fan von TABELLENKALKULATIONSMAN!)
Unser allererster Text war nicht so geeignet – wir sollten nämlich einen möglichst schlechten Text schreiben, den schlechtesten unseres Lebens. Einige davon waren aber so schlecht, dass sie schon wieder richtig lustig und gut waren.

Der ganze Workshop hat ziemlich viel Spaß gemacht und die Texte, die vorgetragen wurden, waren größtenteils echt gut. Nächstes Jahr bitte wieder!

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